Die talentierte Joy ist auf dem Weg zu einem außergewöhnlichen Projekt. Sie will eigentlich Tänzerin werden, ist darin auch sehr gut- gibt diverse Aufführungen und dergleichen- hat sich jetzt aber freiwillig für eine Reality-Show in Brasilien gemeldet. Der Regisseur Tempelhoff hat dieses auf die Beine gestellt. Die Show spielt auf einer einsamen Insel, auf die verschiedene Kandidaten geladen werden, die sich nicht kennen und es dort erst einmal miteinander aushalten müssen.
Soweit so gut, die Jugendlichen werden jedoch rund um die Uhr von Videokameras bewacht, Big Brother, nur etwas größer also.
Die Jungen und Mädchen dürfen insgesamt drei persönliche Dinge mit auf die Insel nehmen, davon sind einige wenige, wie zum Beispiel ein Handy, ausgeschlossen. Jeder hat einen anderen Grund um hieran teilzunehmen.
Die unterschiedlichen Charakter machen das Ganze dann nochmal interessanter, da wäre einmal Joy selbst. Desweiteren gibt es die mollige und temperamentvolle Elfe, das magere Model Krys, Neander, ein Koloss von einem Jungen, der es liebt Vögel zu beobachten, Lung, ein chinesischen Zirkusartist, der sehr sportlich ist und einen wachen Verstand besitzt, Alpha, ein Junge, der sich immer wieder in den Mittelpunkt drängt, Pearl mit der dunklen Haut und der Samtstimme, Milky, der Rastalockenträger, Darling, die blonde Sexbombe und Moon, ein Mädchen mit nur einem Ohr, dass sehr gut zeichnen kann, Joker, ein junger Mann, der eine Gummipuppe mit auf die Insel nimmt und Solo, ein dunkelhaariger Junge, in den sich Joy verliebt.
Auf der Insel findet die Gruppe bald eine Spielanleitung, mit der sie nicht gerechnet hätte. Es ist quasi ein Mord-im-Dunkeln-Spiel, bei dem es einen Mörder gibt, der nach und nach versucht die anderen in einen isolierten Raum zu bringen und sie damit zu „töten“. Diese sind dann aus dem Spiel ausgeschieden und müssen wieder nach hause. Bis zum ersten wirklichen Mord scheint das Ganze dem ein oder anderen auch Spaß zu machen.